Architecture
Planung
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A1 Leverkusener Rheinbrücke und Rampe K35

Der Autobahnausbau bei Leverkusen wird eine der größten und herausforderndsten Baumaßnahmen Nordrhein-Westfalens in den nächsten beiden Jahrzehnten sein. Der gesamte Ausbau gliedert sich in drei Planungsabschnitte: Den Ausbau der A1 zwischen der Anschlussstelle Köln-Niehl bis Autobahnkreuz Leverkusen-West mit dem Neubau der Rheinbrücke, den Ausbau der A3 zwischen den Anschlussstellen Leverkusen-Zentrum und Leverkusen-Opladen und dem Ausbau der A1 zwischen den Autobahnkreuzen Leverkusen-West und Leverkusen.

Die Leverkusener Rheinbrücke steht im Fokus des ersten Planungsabschnitts. Denn das einst für 40.000 Fahrzeuge am Tag ausgelegte Bauwerk ist dem immer stärker steigenden Verkehrsaufkommen nicht mehr gewachsen und muss dringend ersetzt werden. Der Neubau ohne Umleitung der rund 120.000 Fahrzeuge täglich und ohne Kappung von vorhandenen Verkehrsverbindungen ist eine echte Herausforderung.

Die neue gut 1.000 m lange und aus zwei Einzelbauwerken bestehende Brücke wird mit vier durchgehenden Fahrstreifen pro Fahrtrichtung, leistungsfähigen Auf- und Abfahrten sowie einem breiten Rad- und Fußweg auf jeder Seite ausgestattet sein. Die zweiteilige Brücke wird in zwei Bauabschnitten fertiggestellt: Der erste Teil wird ab 2020 den Verkehr der alten Brücke übernehmen. Anschließend wird die alte Brücke abgerissen und die zweite Brückenhälfte bis 2023 fertiggestellt. Um die neuen Brückenpfeiler sicher im Untergrund zu verankern, muss außerdem in Bereiche der Altablagerung Dhünnaue eingegriffen werden.

ZETCON Ingenieure ist für die geometrische Planprüfung gem. ZTV-ING beauftragt.

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