Inbetriebnahme der Weserschleuse jährt sich zum ersten Mal

Nach über 8 Jahren Bauzeit neigt sich das Großprojekt der neuen Weserschleuse in Minden für die ZETCON Ingenieure langsam dem Ende zu. Mit dem Bau der neuen Schleuse reagierte das Land NRW zukunftsorientiert auf die Bedürfnisse der steigenden Binnenschifffahrt. Mit der neuen Schleuse wurde die Verbindung zwischen Mittellandkanal und Weser für Großmotorgüterschiffe hergestellt, die seit dem 18. August 2017 talauf und talab geschleust werden können.

Im November 2010 begann mit dem ersten Spatenstich das Großprojekt. Seitdem flossen 100.000 m³ Beton in das als Sparschleuse konzipierte Bauwerk. Die neue Schleuse besteht aus Schleusenkammer und drei Sparbecken, die parallel zur Schleuse liegen; zwei davon sichtbar an der Oberfläche, ein weiteres unterirdisch. Der Neubau der Schleusenkammer in weitgehend fugenloser Bauweise erfolgte in einer ca. 18 m tiefen Baugrube, die auf der Westseite durch eine überschnittene Bohrpfahlwand und auf der Ostseite durch eine mit Spritzbeton gesicherte Böschung begrenzt wird.

Das Projekt umfasste neben dem Schleusenbau auch den Umbau der beiden Vorhäfen, die Umtrassierung einer Straße mit zwei Brückenbauwerken.

Die Bauüberwachung übernahmen die ZETCON Ingenieure federführend für die Ingenieurgemeinschaft ZETCON und Grassl.

Bauvolumen: ca. 82 Mio. Euro
Schleusenkammer: 139 m lang und 12,5 m breit
Sparbecken: ca. 26.000 m³ (60% der Wassermenge beim Schleusen)
Schiffe: 110 m Länge und 11,5 m Breite

zurück zur Übersicht

Diese Website verwendet Cookies und verarbeitet Zugriffs- sowie ggf. personenbezogene Daten. Die Nutzung nach DSGVO bedarf ausdrücklich Ihrer Zustimmung!