Projektmanagement

Ausbau der A1 zwischen Anschlussstelle Köln-Niehl und Autobahnkreuz Leverkusen-West

Der Autobahnausbau bei Leverkusen wird eine der größten und herausforderndsten Baumaßnahmen Nordrhein-Westfalens in den nächsten beiden Jahrzehnten sein. Der gesamte Ausbau gliedert sich in drei Planungsabschnitte: Den Ausbau der A1 zwischen der
Anschlussstelle Köln-Niehl bis Autobahnkreuz Leverkusen-West mit dem Neubau der
Rheinbrücke, den Ausbau der A3 zwischen den Anschlussstellen Leverkusen-Zentrum und
Leverkusen-Opladen und dem Ausbau der A1 zwischen den Autobahnkreuzen
Leverkusen-West und Leverkusen.


Die Leverkusener Rheinbrücke steht im Fokus des ersten Planungsabschnitts. Denn das
einst für 40.000 Fahrzeuge am Tag ausgelegte Bauwerk ist dem immer stärker steigenden
Verkehrsaufkommen nicht mehr gewachsen und muss dringend ersetzt werden. Der Neubau
ohne Umleitung der rund 120.000 Fahrzeuge täglich und ohne Kappung von vorhandenen
Verkehrsverbindungen ist eine echte Herausforderung.


Die neue gut 1.000 m lange und aus zwei Einzelbauwerken bestehende Brücke wird mit vier durchgehenden Fahrstreifen pro Fahrtrichtung, leistungsfähigen Auf- und Abfahrten sowie einem breiten Rad- und Fußweg auf jeder Seite ausgestattet sein. Die zweiteilige
Brücke wird in zwei Bauabschnitten fertiggestellt: Der erste Teil wird ab 2020 den Verkehr der alten Brücke übernehmen. Anschließend wird die alte Brücke abgerissen und die zweite Brückenhälfte bis 2023 fertiggestellt. Um die neuen Brückenpfeiler sicher im Untergrund
zu verankern, muss außerdem in Bereiche der Altablagerung Dhünnaue eingegriffen werden.
ZETCON Ingenieure ist im Rahmen einer Ingenieurgemeinschaft mit der Projektsteuerung im ersten Planungsabschnitt beauftragt.