Kommunale Versorgung

 

Große Wirkung – minimale Auswirkung

Der Umweltbetrieb der Stadt Bielefeld veranlasste eine Sanierung des bestehenden Weser-Lutter-Kanals im innerstädtischen Bereich der Stadt Bielefeld.

In der ersten Bauphase wurde über eine Länge von ca. 700 m die Tragfähigkeit der Stahlbetonsohle des Maulprofils (3,2 m x 1,9 m) wiederhergestellt. Eine neue Stahlbetonsohle stabilisiert den vorhandenen Kanal und wird später Bestandteil der vollständigen Sanierung. Die Sohle wurde dabei unter Betrieb des Kanals hergestellt. Die Wasserhaltung wurde innerhalb des Kanalquerschnitts geführt. Die Ausführung erfolgte in mehreren Bauabschnitten, die über Baugruben zugänglich waren. Die Baugruben wurden im Gleitschienenverbau hergestellt. Durch Anpassung der Baustelleneinrichtung und der Baustellenlogistik auf die besonderen Gegebenheiten des innerstädtischen Bereichs konnten die Auswirkungen der Baumaßnahme auf ein minimales Maß reduziert werden. In der nächsten Bauphase erfolgt die Erneuerung des verrohrten Bachlaufs sowie der Schmutzwasserkanäle in offener Bauweise.

Mithilfe des Anwohnermanagements und dank der guten Zusammenarbeit mit dem Bauherrn und dem Stadtmarketing der Stadt Bielefeld konnte die Akzeptanz der Baumaßnahme bei den betroffenen Anliegern maßgeblich gesteigert werden.

ZETCON Ingenieure wurde mit allen Leistungen der Bauoberleitung und der Bauüberwachung beauftragt.