Meilenstein im Projekt Wilhelmsburger Reichsstraße: Brückeneinschub als Millimeterarbeit

Zwei große neue Fachwerkbrücken wurden über Ostern an der Kornweide in die Bahngleise des Hamburger Hafens eingeschoben, unter denen die zukünftige Wilhelmsburger Reichsstraße die Schienentrasse quert. Die größere der beiden Stahlkonstruktionen hat ein Gewicht von 1.400 Tonnen und eine Spannweite von 70 Metern, die kleinere Brücke ist bei einer Spannweite von 38 Metern ca. 750 Tonnen schwer.

Die heutige B 4/75 verläuft in Nord-Süd-Richtung durch den Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg und verbindet als vierstreifige anbaufreie Bundesstraße Harburg mit der Hamburger Innenstadt. Die viel befahrene Pendlerstrecke wird täglich von 55.000 Fahrzeugen genutzt und ist stark sanierungsbedürftig. Sie soll auf einer Länge von 4,6 Kilometern in neuer Trassenlage vollständig neu gebaut werden.

Für diesen Straßenneubau müssen zunächst die parallel zur B 4/75 verlaufenden Gleisanlagen umfangreich umgebaut werden. Künftig wird die neue Wilhelmsburger Reichsstraße direkt neben den neu gestalteten Gleisbereichen verlaufen. Damit wird eine erhebliche Verminderung der Lärmbelastung für Wilhelmsburg erreicht.

ZETCON Ingenieure ist seit 2013 unter anderem mit der Bauoberleitung, Bauüberwachung und Planprüfung für den Umbau dieser 4,6 km langen Gleisanlagen beauftragt.

Zum Videobeitrag des Norddeutschen Rundfunks in der ARD-Mediathek 

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