Neue Bahnbrücke Kattwyk

Gründungs-Bauteil für ersten Pylon erreicht die Neue Bahnbrücke Kattwyk auf dem Wasserweg

Es ist ein wichtiger Meilenstein im Bauprojekt Neue Bahnbrücke Kattwyk: Die erste von zwei jeweils 1.300 Tonnen schweren Schneiden wurde diese Woche mit einem Ponton in die vorbereitete Baugrube eingeschwommen. Das Bauteil wurde vorher im Binnenhafen auf dem Ponton montiert. Die Schneiden sind ein wesentliches Element der neuen Brücke und werden später die Basis für die beiden Strompfeiler bilden, die als Gründung der charakteristischen Stahlpylone fungieren. Zwischen den Pylonen wird später ein ca. 300 Meter langes Hubteil die Durchfahrt für die Schifffahrt ermöglichen.

Die Schneide wird nun in mehreren Abschnitten abgesenkt und aufbetoniert. Wenn die Sohle der Elbe erreicht ist, wird der unter dem Strompfeiler liegende Boden durch Spülen gelöst und abgepumpt. Hierdurch senkt sich das System langsam ab. Gleichzeitig wird oberhalb der Wasseroberfläche weiter betoniert, so dass schrittweise der Strompfeiler entsteht. Hat sie ihre geplante Position erreicht, befindet sich die Schneide 20 Meter unterhalb der Elbsohle. Von der Unterkante des Strompfeilers bis zur Pylonspitze sind es nach Fertigstellung etwa 110 Meter. Die zweite Schneide für die Westseite soll im Sommer eingeschwommen werden.

ZETCON Ingenieure wurde von der HPA Hamburg Port Authority mit den Bauüberwachungsleistungen und Planungskoordination für das Bauvorhaben Gründung und Dükerleitung der neuen Bahnbrücke Kattwyk im Hamburger Hafen beauftragt.

Die Bauarbeiten für das Projekt Neue Bahnbrücke Kattwyk laufen seit 2014. Nach der Fertigstellung der Neuen Bahnbrücke Kattwyk wird die alte Kattwykbrücke ausschließlich für den Straßenverkehr genutzt. Im Jahr 2020 sollen die ersten Züge über die Neue Bahnbrücke Kattwyk rollen. Für den Straßenverkehr entfallen dann bis zu sieben Stunden Wartezeit pro Tag, die durch die heutige gemeinsame Nutzung der Kattwykbrücke entstehen.

Weitere Informationen zu Projekt und Baufortschritt finden Sie auch auf der
Bauprojektseite und dem Youtube-Kanal der Hamburg Port Authority.

(Foto: HPA / Fotograf: Andreas Schmidt-Wiethoff)

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